Jetpack[1] ist eine Neuentwicklung der Mozilla Labs, welche die Erweiterbarkeit des Firefox noch weiter vereinfachen soll. Schon jetzt ist Firefox mit seiner schier grenzenlosen Erweiterbarkeit ein Liebling der Webentwickler. Welcher Entwickler kommt noch ohne FireBug[2] zurecht? Welcher Firefoxbenutzer hat nicht AdBlock installiert?
1 Millarde Erweiterungen wurden allein über die Add-On-Seite installiert. Und diese Zahl soll jetzt noch steigen. John Resig, “Evangelist” bei Mozilla und der Entwickler hinter JQuery[3] wird sich sicher freuen, dass JQuery zur Basis von JetPack gehört.
Wie sieht das ganze aus?:
jetpack.statusBar.append({ html: "Bam<em>!</em>", width: 45, onReady: function(widget){ $(widget).click(function(){ jetpack.notifications.show( "Booming!" ); $(jetpack.tabs.focused.contentDocument) .find("body") .css({backgroundColor:"blue"}) .animate({opacity:.5}); }); } });
Wer sich schon mit JQuery und/oder der Entwicklung von Extensions eingearbeitet hat, sollte sich schnell zurecht finden.
Chrome 2 unterstützt rudimentär Extensions[4]. Klingt gut. Doch ist es auch gut? Fakt ist, dass sich Extensions einfacher entwickeln lassen, als beim Internet Explorer, ein weiterer Fakt ist, dass Google’s System weit mächtiger ist als Opera’s “Userscripts”. Und gegenüber Firefox muss sich das System auch nicht verstecken.
Der grosse Vorteil bei Chrome ist sicher die eingebaute Gears-Engine, mit der man viele Möglichkeiten hat, z.B. Daten lokal zu speichern. Und Google bietet eine einfachere API als Mozilla(ohne Jetpack) an.
Nehmen wir das Beispiel “Bookmark speichern”
var bmsvc = Components.classes["@mozilla.org/browser/nav-bookmarks-service;1"] .getService(Components.interfaces.nsINavBookmarksService); var ios = Components.classes["@mozilla.org/network/io-service;1"] .getService(Components.interfaces.nsIIOService); var uri = ios.newURI("http://google.com/", null, null); var newBkmkId = bmsvc.insertBookmark(newFolderId, uri, bmsvc.DEFAULT_INDEX, "");
chrome.bookmarks.create(url:’http://google.com/’);
Im letzten Beitrag bin ich ja auf die “Einstiegsdroge Userscripts” eingegangen, wer sich das ganze angeschaut hat, stellt fest, das es eine sehr nützliche Sache ist. Warum dann noch das ganze Drumherum mit den Extensions?
Die Vorteile der Userscripts liegen auf der Hand:
Die Vorteile der Extensions werden erst beim Anpacken grösserer Projekte deutlich
Das man sich dafür mit RDF, XUL und Co. anfreunden muss, ist durch die Vorteile das geringste Problem.
Natürlich kann man viele Vorteile auch mit Workarounds in Userscripts umgehen(Lokalisierung mit Spracharray, Bilder per Base64-Codierung), wer das aber mal gemacht hat, weiss wie schnell sich dann der Code zu einem unübersichtlichen Worthaufen entwickelt.
Noch nie Gehört? Dann wird es Zeit!
Userscripts sind Javascripts, die in die Seite clientseitig eingefügt werden, bekannt unter anderem durch den Youtube Videodownloader oder Google Live Search. Userscripts sind die Möglichkeit der Seitennachbearbeitung. Man kann beliebige Inhalte hinzufügen, ändern oder entfernen, genauso wie Funktionalitäten. Ein kleines Tutorial durchlesen und schon hat man die Mittel, Seiten so zu gestalten, wie man selbst es will.
Auf Userscripts.org findet man mittlerweile fast 7000 dieser Userscripts. Es lohnt sich wirklich, mal das ein oder andere zu studieren, um zu sehen was möglich ist.
Während Opera Userscripts nativ unterstützt, gibt es für fast jeden modernen Browser ein Add-on, das Userscripts ermöglicht. Für den Internet Explorer IE7Pro und für Mozilla Firefox Greasemonkey.
Versucht es einfach, es ist kinderleicht und die Einstiegsdroge zu Extension- Entwicklung, auf die ich in meinem Blog immer mal wieder eingehen werde.
Jede Seite Web 2.0 - jedes Forum Web 2.0 – alles Web 2.0
Und meine Lieblingsposts “Was ist eigentlich Web 2.0″?
Web 2.0 das Internet zum mitmachen – und keiner macht mit !
Um nur ein Beispiel zu nennen:
Mit viel trara (fast alle meine Newsfeeds meldeten es) startete GamePN – ein Netzwerk für Gamer – aber die Reaktionen darauf…
Lest es euch selber durch, die Kommentare auf heise.de sagen alles!
Genau! Doch was ist eigentlich MyWeb 2.0 ?
MyWeb 2.0 ist das Internet wie ich es haben will!
MyWeb 2.0
Klingt toll? – Ist toll!
Doch wie erreicht man so etwas ?
Die Antwort ist ganz einfach : Mozilla Firefox, Javascript und zuviel Zeit!
Für die Werbefreiheit sorgen die Erweiterungen Adblock und LayerBlock.
Mit der Erweiterung Aardvark Löschen wir unnötige Seitenelemente,
ordnen Menus neu und passen so die Seite an unsere Bedürfnisse an.
Ah, wir kommen zum schweren Teil, denn wem die Funktionen der bestehenden Erweiterungen nicht ausreichen muss sich … selber welche schreiben. Doch keine Angst, ich werde in diesem Blog ab und zu Tipps und Tricks zu Firefox- Extensions schreiben. Schwer ist es nicht … aber die Resultate sind eindeutig:
MyWeb 2.0 – das Internet wie ich es haben will!

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