In der aktuellen Computerbild gibt es ein “Blitzstartsystem”, welche “Chromium” enthält. Was sehr verwunderlich ist, da Google das ganze selbst noch nicht als stabil oder fertig deklariert.
Aber ein Grund das ganz mal selbst auszuprobieren!
Hat man ein Netbook, hat man das Problem, dass die CD einem gar nichts nützt, braucht man auch nicht. Alles was man zum Testen braucht ist ein USB-Stick mit mindestens 4 GB.
Mein Testsystem ist ein Samsung NC 10 Plus. Fertige Builds gibts bei http://chromeos.hexxeh.net/. Dann folgt man einfach der Anleitung auf seiner Seite.Leider scheint die Downloadrate auf 40KB/s gedrosselt, was für die 250 MB schon eine etwas längere Wartezeit benötigt. Hat man den Download gemeistert, ist man schon fast fertig, entpacken und auf den USB-Stick schreiben. Nun kann man das Netbook neu starten. Im Bios den USB-Stick als 1. Bootlaufwerk auswählen sollte man auch nicht vergessen.
Es kann an dem billigen USB-Stick liegen oder daran, dass ich ein “Debug Build” erwischt habe, die “unter 10 Sekunden” erreiche ich nicht, es sind eher 20 Sekunden, aber weit besser als das vorinstallierte Windows 7. Im Gegensatz zu vielen im Netz wurde unser W-Lan problemlos erkannt. Anmeldung (über Google Konto) und Browsen war problemlos möglich. Die Einrichtung klappte in unter 3 Minuten. Da kamen aber auch schon die ersten kleinen Fehlerteufel. Keiner davon war gravierend, aber sehr unschön:
Eine kleine Auswahl:
Sieht man aber von diesen Makeln ab, so macht das System einen sehr flotten und stabilen Eindruck.
Mein Netbook ist nun problemlos zu einem Chromebook geworden, Chromium OS hat noch einige kleinen Macken, die aber nicht groß stören. Spätestens wenn Google selbst von einer stabilen Version spricht, ist es eine Alternative für Netbook- Besitzer, welche eigentlich nur schnell mal ins Internet wollen.

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