Letztens habe ich ja schon ein bissel über Google und ihre AGBs geschrieben. Die Krone allerdings setzt sich Springsource auf.
In der letzten Zeit habe ich auch mehr mit Groovy und Grails beschägtigt. Springsource hat Groovy und Grails übernommen.
VMWare hat Springsource übernommen. Und die IDE mit der besten Grails und groovy Unterstützung soll zur Zeit die “SpringSource Tool Suite” sein. (Und fehlende IDE Unterstützung ist zZ das Problem von Groovy und Grails, die ich ab jetzt mit GG abkürze). Das Spring Framework, ein führendes Enterprise-App Framework und Teil der Basis von Grails sowie die Basis von Spring Roo ist Open Source. Open … Offen …. Offen für jeden … es zu benutzen, es zu verbessern und es herunterzuladen.
Auch Eclipse, die zur Zeit wohl beste Java-IDE ist Open Source. Diese IDE ist so gut, das Borland von ihrem eigenen Produkt JBuilder zu einem kommerziellen Plugin für Eclipse übergegangen sind. Der Flexbuilder von Adobe basiert auf Eclipse. Einfach DIE IDE zur Zeit. Und auch die SpringSource Tool Suite basiert auf Eclipse.
Will man sich die STS jedoch runterladen sieht man folgende AGBs.
Gleich 3 Listen mit Menschen und Organisationen für die das ganze nicht ganz so offen ist.
Und ich bin echt überrascht. Vor allem von der Häufigkeit von “Germany” in den Listen. Neben Iran und Korea zwar nichts aber was ist das für eine Politik?
Offen für alle ausser den Bösen? Böse welche die USA bestimmt?
Ich steh zwar nicht auf einer der Listen, aber mich schreckt sowas ab. Wie heisst so eine Lizenz?
TNEUSV würde ich vorschlagen … und jedem davon abraten.
Ich interessiere mich in letzter Zeit sehr für das Thema “Cloud-Computing“, vor allem aber für “Google App Engine“.
Die Idee in einer “Adminfreien” Zone zu entwickeln und Google “den Rest tun lassen” besticht einfach.
Das System ist in sich schlüssig und einfach zu verstehen, lediglich einige Einschränkungen sind da.
Vor allem die Entscheidung für BigTable als Datenbank bereitet da ein paar Umstellungsprobleme.
Kein COUNT und AVG mehr in SQL-Queries benutzen zu können ist schon etwas ungewohnt.
“Tu Nichts Böses” ein Leitsatz von Google.
Und weil Google auch nicht möchte, dass jemand anderes Böses tut, hat man diesen Leitsatz mit in die AGBs aufgenommen.
Dort heißt es :
2.2. Your use of the Service must comply with all applicable laws, regulations and ordinances, including any laws regarding the export of data or software. You agree not to use the Service in the design, development, production, or use of missiles or the design, development, production, stockpiling, or use of chemical or biological weapons. You agree not to use the XMPP API to operate or to enable any telecommunications service or in connection with any applications that allow users to place calls to or receive calls from any public switched telephone network.
Frei übersetzt:
Man verpflichtet sich, Google App Engine nicht zur Entwicklung oder zum Bau von Raketen, chemischen oder biologischen Waffen zu verwenden.
O No Devil
(Viele halten ja Google’s Leitsatz für ein Anagram für ebenjenes.)
Ich wusste ja gar nicht wie mächtig die Struktur von Google ist, wenn es möglich ist mit einem Hostingservice in der Lage zu sein,
Raketen zu bauen. Tatsächlich habe ich mit dem Projekt AppRocket ein erstes Indiz für eine solche Möglichkeit gefunden.
Auch dieser Ausschnitt bei Google Maps deutet eindeutig daraufhin:
Größere Kartenansicht
P.S:
Ja hier ist Ironie versteckt.

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