(allein schon diese Überschrift bringt mit bei der Porno-Suchmachine Bing nen Guten Platz)
,ja Microsoft seit “Monkey Boy” Steve Ballmer dort die Leitung übernommen hat, ist die Richtung von Microsoft klar: es gibt keine!
Wie sonst lässt es sich erklären, dass zwischen den Aussagen
Die Zeit der Gratis-Angebote im Internet ist möglicherweise bald vorbei. Davon geht jedenfalls der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft aus.
Quelle: Stern
und
Im Kampf um Online-Nutzer holt Microsoft zum Schlag gegen Google. Die erfolgreiche Bürosoftware Office wird es künftig – wenn auch abgespeckt – als kostenlose Web-Version geben. Zudem hat Microsoft eine erste PC-basierte Version von Office 2010 vorgestellt.
Quelle: Stern
gerade mal 9 Tage liegen.
9 Tage zwischen kostenlos gibbet nicht und wir können das auch.
Kennts einer von euch? Google’s Wikipedia-Killer!
Schwachsinn so etwas zu entwickeln, nachdem eine Seite/Firma diesen Markt dominiert.
Ist auch megamässig gescheitert. Wer braucht schon einen Abklatsch einer funktionierenden Sache?
Ich hab auch letztens folgenden Satz gehört:
Ich hab gestern mit Bing gegoogelt.
Google ist die Suchmachine!
Wikipedia ist die Wissensdatenbank!
Online Office … tolle Idee!
Nur da ist ein Problem, das gibt es 2 Global Player mit viel mehr Einfluss!
Google mit Google Docs und der hervoragenden OpenOffice- und ausreichender MS-Office- Integration und Zoho mit dem Focus auf MS- Office haben den Markt schon erobert.
Beide liefern auch schon Lösungen, welche Unternehmen jeder Grösse ansprechen. Unter anderem Sharepoint- und Exchange Integration. Wobei das Zusammenspiel mit OpenSource-Alternativen um einiges besser klappt. Und beide liefern schon Lösungen, welche die Open- Source- Community unterstützen.
Und da stelle ich mir die Frage: Warum ?
Microsoft hat das ganze verschlafen!
Microsoft hat dem Web wenig gegeben … eher im Gegenteil, mit dem Internet Explorer hat Microsoft das Internet versaut und ad absurdum geführt.
Und dann wollen die ein Online-Office bauen ?
Sicher genau so kompatibel wir .NET
Ich hab so ‘nen Schein C# – Crashkurs. Die Pfeife von Ausbilder (Microsoft Zertifizierter Idiot) wollte mir doch echt erklären das
funktioniert auf Windows XP, 2000 und 98 SE
bedeudet, dass es auf den meissten Betriebssystemen läuft.
In einem Windows- Netzwerk haben wir witzigerweise fast nur Zugriffsfehler bekommen, also haben wir bei dem Kurs auf lokalen Verzeichnissen gearbeitet.
Ich dachte mir während dem grössten Teil des Kurses nur … wenn mir das einer erzählen würde, der nicht sein Gehirn bei Microsoft-Kursen verloren hätte, was hätte der wohl gesagt?
Und ich dachte mir
Ich kenne mindestnes doppelt so viele Betriebssysteme wie die Pfeife da vorne
Ich hab weder eine Microsoft-Tasse bekommen, noch irgendwas cooles. Ein Developer- Snapshot “Security Bytes” oder so. Eine DVD mit Screencasts … im Microsoft eigenen Format … über Probleme die man ohne Microsoft nicht hätte.
Da schau ich lieber im Browser meiner Wahl, und witzigerweise interessiert es Google nicht, welchen Browser ich benutze. auf Youtube Videos von Leuten an, denen man anmerkt, dass sie Ahnung haben.Aber so ein Schein kann durchaus nützlich sein … was wenn mir mal das Klopapier ausgeht?
Microsoft sollte es erstmal lernen, vernünftige Standards zu definieren. Die Anwendungen sollten erstmal ein Standard werden.
Google bekämpfen ist keine Lösung, denn das ist nicht das MS- Medium.
Teilt euch darein!
Vista als Betriebssystem (hatte ich bisher nie Probleme mit) , Firefox als Browser (weder Chrome noch IE (aka Sackgang) halten damit mit) und online Google als das Ding.
Das muss man sich nicht bekriegen, sondern Mann genug sein, sich einzugestehen, dass man zu spät da war, dass man Fehler gemacht hat und den Dialog suchen statt den Krieg.
Aber das erfordert eine realistische Selbsteinschätzung …. etwas dass Microsoft leider nie hatte.
Dieses Zitat stammt von Wilhelm Röpke, einem deutschen Ökonomen. Vor über 100 Jahren hat er das gesagt. Und es behält sein Gültigkeit.
Ein Besipiel
Agfa war über Jahrzehnte einer der größten europäischen Hersteller von fotografischen Filmen und Laborausrüstungen nach den weltweit führenden Konkurrenten Kodak und Fujifilm.
und gleich danach.
Die Agfa-Gevaert AG verkaufte jedoch Mitte 2004 den unrentabel gewordenen Geschäftsbereich Fotografie, der früher das Kerngeschäft der Agfa AG darstellte und nun unter AgfaPhoto GmbH selbständig ist und einem Insolvenzverfahren unterliegt.
Man hat ganz simpel die digitale Fotografie verschlafen!
Kodak hat auch in benachbarten Marktsegmenten Fuß gefasst und bemüht sich im Bereich der Digitalfotografie und allgemein der digitalen Bildbearbeitung Marktanteile zu gewinnen.
In den 1980er Jahren digitalisierte Fujifilm als erstes Unternehmen ein Röntgenbild und gilt daher als Erfinder der digitalen Radiographie.
Zur Zeit erleben wir eine Weltwirtschaftskrise und der Begriff Insolvenz fällt fast täglich in den Nachrichten.
Märklin, Quelle, Schiesser, Karmann, Hertie und Grundig sind große Namen die fallen.
Namen mit Tradition und Tradition ist ihr Verhängnis.
Wir haben es schon immer so gemacht.
Ironischerweise ist der erste Treffer der Google-Suche das Totschlagargument. [2] Für viele der Firmen war es das Totschlagargument auch der Totschlag. Warum? Weil der Markt, um auf den Titel des Beitrages zurückzukommen, sich gewandelt hat, aber nicht das Produkt. Ein Produkt, das bestehen will, erfindet sich immer wieder neu.
Habt ihr euch schonmal gefragt, warum McDonalds (oder McDoof wie viele sagen) jede Woche eine andere Aktionswoche hat? Damit jeder Besuch bei McDonalds anders ist! Oder anders formuliert einzigartig. Klar gibt es auch Leute, die schon im Vorraus wissen, was sie bestellen, wo sie essen und wie sie bezahlen. Aber Otto Normalesser sieht jedes Mal ein anderes Angebot. Klar ist das auch eine Tradition, aber wie funktioniert die deutsche Gastwirtschaft, auch bekannt als Konkurrenz? Eine Karte die sich nie ändert.
Ich bin IT-ler und da gibt es auch Traditionen.
Wir haben schon immer mit Java 1.4 und Tomcat 5.0.30 entwickelt und sind Experten in der Administration davon.
Klingt bescheuert? SAP , ihr wisst schon die Firma von dem Hoffenheim-Mäzen, bezahlt massig Kohle, um nicht mit den Traditionen brechen zu müssen. SAP, auch bekannt als “Startbildschirm-Anzeigeprogramm, möchte nicht mit Traditionen brechen … logische Folge, für jeden, der das Vorwort gelesen hat:[5]
Am 28. Januar 2009 verkündete die Firma anlässlich der vorläufigen Jahresbilanz, dass wegen der schwierigen Wirtschaftslage 3300 Arbeitsplätze abgebaut werden müssten um die Personalkosten zu reduzieren
3300 Arbeitsplätze. Ist ne Menge! SAP bietet eine wunderbare Software an, die funktioniert. Aber der Markt geht online. Jeder möchte von zu Hause oder mobil arbeiten können, im Browser. Web 2.0 Softwareschmieden mit eventuell geringerer Qualität bekommen die Aufträge, die SAP so gerne hätte.
Ich wohne in Leipzig und Amazon[3] hat hier 2006 ein Versandlager gebaut. Riesenteil sag ich nur. Und die Leute haben keine Probleme mit der Weltwirtschaftskrise. Amazon hat einen Markt erschaffen, den es vorher gar nicht gab. Und dominiert diesen. Mit Preisen und Möglichkeiten. Wenn mich 1990 einer gefragt hätte, ob ich mir vorstellen könnte ein Buch oder eine CD über das Internet zu bestellen, ich hätte nein gesagt. Heute würde ich ganz klar ja sagen, denn ich kenne Amazon und Ebay und den Sozialen Gedanken dahinter. Wenn ich in ein Elektrofachgeschäft gehe, hoffe ich, und die Hoffnung beruht auf dem Wortteil “fach”, wie vom Fach, dass ich gute Qualität bekomme. Bei Ebay und Amazon schaue ich vor jedem Kauf auf die Bewertungen des Verkäufers. Ich wäre auch vorher nie zu einem Geschäft gegangen, von dem mir ein Freund oder Familienmitglied abrät. Aber die Online-Community ist viel grösser, viel einflussreicher und aussagekräftiger. Deswegen kaufe ich gerne gut bewertete Bücher bei Amazon.
Ebay und Amazon haben ihren Platz im Markt gefunden. Aber gerade im E-Business und internetbasierenden Geschäftsmodellen gibt es zur Zeit Firmengründungen ohen Ende. Von Erfolgsstorys wie Xing oder MyMuesli.de können die meissten aber nur träumen. Es gibt so viele tolle Plattformen, die so viele Probleme lösen die keiner hat. Und ebensoviele die Probleme wirklich lösen, aber die keiner kennt. Vor allem Plattformen in traditionellen Gewerben wie dem Bauwesen stossen nicht auf die Akzeptanz, da kaum einer den Vorteil erkennt, und hier sind wir beim Todschlagargument, warum denn ins Internet gehen?
Es hat doch immer gut funktioniert.
Gerade im Web 2.0- Markt gibt es jede Menge Pleiten, es wird nur wenig darüber berichtet, Firmen ohne Tradition.
Man kann sich als Firma keinen riskanten Schritt wagen, aber mit geringem Aufwand Alternativen bieten und neue Wege gehen. Im eigenen Haus die Konkurrenz im Auge behalten und welche Strategie diese fahren.
Die Akzeptanz wird sich dann zeigen.
Selbst die Gelddruckmaschine Google hat sich mit Knol einen absoluten Fehlgriff erlaubt, die Strategie gibt Google aber recht. Frühzeitig neue Produkte (Wie viele Google-Produkte sind denn schon aus Beta raus? GMail auf jedenfall nicht.) zeigen, den Kunden diese Produkte ausprobieren lassen und mit dem Kunden zusammen verbessern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Agfa
http://de.wikipedia.org/wiki/Totschlagargument
http://de.wikipedia.org/wiki/Amazon.com
http://www.heise.de/developer/SAP-bezahlt-Sun-aeltere-Java-Versionen-aktuell-zu-halten–/news/meldung/121816
http://de.wikipedia.org/wiki/SAP

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